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Erster Spatenstich neues Feuerwehrhaus Bauschheim
Die Planungen für eine Erweiterung oder einen Neubau des Bauschheimer Feuerwehrgerätehauses sind 17 Jahre alt und scheiterten immer wieder am fehlendem Geld. Mit dem Konjunkturprogramm des Landes Hessen konnte nun in relativ kurzer Zeit der Neubau realisiert werden. Am Freitag fand der obligatorische „Erste Spatenstich“ statt, nächstes Jahr soll Einzug gefeiert werden.
v.l.n.r. Leiter der Feuerwehr Thomas Meudt, Architekt Schoyerer,
Dezernentin Silke Klinger, Wehrführer Marco Hummel,
Ortsvorsteher Werner Stahl
Das neue Feuerwehrgerätehaus entsteht auf dem Grundstück seines Vorgängers. Ein paar Reste des Kellergeschosses lugten noch aus dem Boden, als Stadträtin und Brandschutzdezernentin Silke Klinger zusammen mit dem Architekten Julian Andreas Schoyerer, Brandschutzchef Thomas Meudt, Bauschheims Wehrführer Marco Hummel und Ortsvorsteher Werner Stahl zum Spaten griffen.
Klinger bezeichnete den Akt als „wichtigen Tag für die Feuerwehr und für den Stadtteil“. Weil im neuen Haus auch die Jugendfeuerwehr adäquate Räume bekommt, sei dies auch der Startschuss in eine neue Ära für den Nachwuchs. Der musste bisher mit Platz im Container vorlieb nehmen.
Das alte Gerätehaus war im Oktober 1973 den Einsatzkräften übergeben worden, erinnerte Klinger. „Die starre Hülle hat die Entwicklung nicht mitgemacht“, sagte die Brandschutzdezernentin. Ein weiterer Aspekt für einen Neubau seien die Energiekosten gewesen. So wird die Fahrzeughalle energetisch als „kaltes Haus“ definiert, richtig geheizt werden nur die Funktionsräume. Statt der bisher drei Fahrzeuge werden später fünf Einsatzfahrzeuge in der Halle Platz haben.
Architekt Schoyerer wies auf die „nachhaltige Planung“ des Objekts hin, das die aktuellen Energiesparverordnung um rund 30 Prozent übertreffe. Die Baukosten in Höhe von zwei Millionen Euro werden komplett von den Fördermitteln gedeckt, die Stadt selbst braucht keine Eigenmittel aufzuwenden. Auch Meudt unterstrich die Notwendigkeit des Neubaus. „Das ist ein Baustein zur Zukunftssicherung der Feuerwehr in Rüsselsheim“, sagte er.
Im Gerätehaus sind nicht nur Büros und Schulungsräume zu finden, völlig neu ist auch ein „Schwarz-Weiß-Raum“. Am Bergbau angelehnt, können die Feuerwehrleute dort ihre schmutzige Einsatzkleidung ablegen und durch die Duschen in die Umkleiden gehen.
Bevor Feuerwehr und Gäste den Spatenstich feiern konnten, gab es weitere Grußworte von Stadtverordnetenvorsteherin Renate Meixner-Römer, Wehrführer Marco Hummel und Ortsvorsteher Werner Stahl.
Text: Main Spitze Rüsselsheim
Bilder: Feuerwehr Rüsselsheim
Wehrführer Hummel Architekt Schoyerer
Stadtverordnetenvorsteherin Meixner-Römer

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